3 kostspielige Fehler bei der Luftfrachtverpackung – und wie man sie vermeidet

Volumengewicht, verrechenbares Gewicht oder Zuschläge für nicht stapelbare Fracht – diese Begriffe wirken technisch, haben aber direkten Einfluss auf die Kosten Ihrer Luftfrachtsendung. Schon die Art der Verpackung kann darüber entscheiden, ob das tatsächliche Gewicht oder das höhere Volumengewicht berechnet wird. In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich das verrechenbare Gewicht berechnet, welche drei Verpackungsfehler besonders häufig zu unnötigen Mehrkosten führen und welche Kostenfaktoren Sie bei der Luftfracht kennen sollten. So vermeiden Sie Überraschungen und behalten Ihre Transportkosten jederzeit im Blick.

Optimierung der Luftfrachtverpackung
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Luftfracht ist die erste Wahl, wenn Waren schnell und zuverlässig ans Ziel gelangen müssen. Damit eine Sendung wirtschaftlich transportiert werden kann, spielt die richtige Verpackung jedoch eine entscheidende Rolle. Schon kleine Fehler können zu unnötigen Zusatzkosten führen und Ihre Gewinnspanne erheblich schmälern.

Wie setzen sich Luftfrachtkosten zusammen?

Bevor wir auf die Verpackung eingehen, lohnt sich ein Blick darauf, wie sich die Kosten einer Luftfrachtsendung zusammensetzen. Die Gesamtkosten bestehen aus verschiedenen Komponenten. Zu den wichtigsten gehören:

  • Basistarif (Frachtrate): Die eigentlichen Transportkosten, meist als Preis pro Kilogramm angegeben.
  • BAF (Bunker Adjustment Factor): Ein Treibstoffzuschlag, der sich an den aktuellen Kraftstoffpreisen orientiert.
  • Luftsicherheitsgebühr: Kosten für die vorgeschriebenen Sicherheitskontrollen am Flughafen.
  • AWB-Gebühr: Gebühren für die Ausstellung des Air Waybill (Luftfrachtbriefs).
  • Zollabfertigung: Kosten für die Ein- oder Ausfuhrabfertigung Ihrer Sendung.

Mit einer optimalen Verpackung beeinflussen Sie direkt die Frachtrate und vermeiden unnötige Zuschläge.

Fehler 1: Das Volumengewicht wird unterschätzt

In der Luftfracht ist Platz oft wertvoller als Gewicht. Deshalb berechnen Airlines nicht nur das tatsächliche Gewicht einer Sendung, sondern auch das Volumengewicht. Für die Preisberechnung gilt immer der höhere Wert – das sogenannte verrechenbare Gewicht.

Die Berechnung erfolgt nach einer einfachen Formel:

(Länge × Breite × Höhe in cm) ÷ 6000 = Volumengewicht in kg

Ein zu großer oder nur teilweise gefüllter Karton kann Ihre Transportkosten schnell verdoppeln. Sie bezahlen dann nicht für das tatsächliche Gewicht Ihrer Ware, sondern für den Platz, den sie im Flugzeug einnimmt.

Deshalb gilt: Verwenden Sie immer den kleinstmöglichen Karton, der Ihre Ware sicher schützt. Jeder eingesparte Zentimeter kann Ihre Transportkosten senken.

Fehler 2: Überstehende Teile und Ablehnung am Flughafen

Ein häufiger Fehler beim Packen einer Luftfrachtpalette ist sogenannter Überhang – also Kartons, die über die Kanten der Palette hinausragen. Schon wenige Zentimeter können dazu führen, dass die Palette nicht mehr in standardisierte Luftfrachtcontainer passt.

Im schlimmsten Fall wird die Sendung am Flughafen zurückgewiesen oder muss vor Ort neu gepackt werden. Dafür fallen häufig zusätzliche Umpackkosten zwischen 75 € und 150 € an.

Die Lösung ist einfach: Stapeln Sie die Palette sauber innerhalb der Palettenmaße und achten Sie darauf, dass keine Kartons überstehen. Eine kompakte, gerade gestapelte Palette reduziert das Risiko zusätzlicher Kosten.

Fehler 3: Nicht stapelbare Paletten

Ist die Oberseite einer Luftfrachtpalette uneben, pyramidenförmig oder insgesamt instabil, kann keine weitere Fracht darauf gestapelt werden. Die Palette wird dann als nicht stapelbar eingestuft.

Da sie dadurch mehr Platz im Frachtraum beansprucht, berechnen viele Airlines einen entsprechenden Zuschlag. Dieser zusätzliche Platzbedarf kann die Luftfrachtkosten deutlich erhöhen.

Checkliste für eine stapelbare Palette

  • Kartons versetzt stapeln, um maximale Stabilität zu erreichen.
  • Für eine ebene Oberseite sorgen, damit weitere Fracht sicher gestapelt werden kann.
  • Die gesamte Palette sorgfältig mit Stretchfolie sichern, sodass eine stabile Einheit entsteht.

Insider-Tipp

Mit Cargoplot erhalten Sie einen transparenten Überblick über die Kosten Ihrer Luftfrachtsendung. Sie sehen genau, welche Kosten in welchem Abschnitt des Transports anfallen und können verschiedene Optionen direkt vergleichen. So treffen Sie fundierte Entscheidungen und vermeiden unnötige Transportkosten.

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Häufig gestellte Fragen zu Luftfrachtverpackung und -kosten

Wie wird das Volumengewicht in der Luftfracht berechnet?

Die Standardformel lautet: (Länge x Breite x Höhe in cm) / 6000. Das Ergebnis ist das Volumengewicht in Kilogramm. Liegt das Volumengewicht über dem tatsächlichen Gewicht der Sendung, wird das verrechenbare Gewicht auf Basis des Volumens berechnet.

Warum wird meine Palette am Flughafen umgepackt?

Dies geschieht meist aufgrund von „Überhang“: Kartons, die über die Palettenmaße hinausragen. Dadurch passt die Palette nicht in die Scan-Anlagen oder Flugzeugcontainer. Dies führt zu Mehrkosten zwischen etwa 75 € und 150 €.

Was ist ein Zuschlag für „nicht stapelbare“ Fracht?

Dies ist ein Zuschlag für Paletten, auf denen keine andere Fracht platziert werden kann (z. B. aufgrund einer spitzen Form). Sie zahlen dann für die volle Höhe des Flugzeugladeraums, was den Preis erheblich in die Höhe treibt.

Was sind die wichtigsten Kostenkomponenten der Luftfracht?

Die Kosten setzen sich aus dem Basistarif (Fracht), dem Treibstoffzuschlag (BAF), Sicherheitsgebühren, Dokumentationskosten (AWB-Gebühr) und Kosten für die Zollabfertigung zusammen.

Wie wird der Luftfrachtpreis pro Kilogramm ermittelt?

Der Preis pro kg wird durch Marktkräfte (Angebot und Nachfrage), Treibstoffpreise und die gewählte Route bestimmt. Zudem spielt das Verhältnis zwischen Gewicht und Volumen (verrechenbares Gewicht) eine entscheidende Rolle.

Wie unterscheiden sich die Kosten zwischen Luftfracht und Seefracht?

Luftfracht ist deutlich schneller als Seefracht, verursacht jedoch in der Regel höhere Transportkosten. Während Luftfracht meist nach dem verrechenbaren Gewicht berechnet wird, erfolgt die Abrechnung bei Seefracht häufig pro Kubikmeter (CBM) oder Container.

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FAQs Frequently asked questions about FCA Incoterm

What does 'franco' mean in Incoterms?

'Franco' means that the seller bears the costs and risk up to a certain point in the logistics chain. Under FCA, that point is the agreed delivery location. Once the goods have been delivered there, costs and risk pass to the buyer. The term 'franco' always marks a boundary: up to here for the seller, beyond that for the buyer.

Does FCA apply to all modes of transport?

Yes. FCA is explicitly designed for all modes of transport: sea freight, air freight, rail freight and courier services. That makes FCA fundamentally different from FOB, which only applies to sea freight. For companies importing by air or working with multimodal transport, FCA is therefore the standard of choice.

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