Wie Sie Ihre Kosten für Demurrage & Detention gezielt senken

Erfahren Sie, wie eine intelligente Inlandsstrategie Ihre Stand- und Detentionkosten deutlich reduzieren kann. Dazu zählen die gezielte Verschiebung des Beginns der D&D-Fristen, der Aufbau strategischer Zeitpuffer während des Transports sowie die spürbare Entlastung Ihrer Lager- und Umschlagsplanung. Entdecken Sie außerdem, wie durch den gezielten Einsatz von Binnenschifffahrtslösungen potenzielle Verzögerungen in wertvolle Freitage umgewandelt werden können.

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Toby Mensink
Toby Mensink
Account Executive, NL

Jeder Supply-Chain-Verantwortliche kennt die Situation: Ein Schiff läuft ein – und der D&D-Zähler beginnt unerbittlich zu ticken. Die Zeit arbeitet gegen Sie, während Ihr Lager bereits vollständig ausgelastet ist. Container stehen am Terminal, und mit jeder Stunde steigen die Kosten.

Allzu oft wird das als unvermeidlich hingenommen. Doch was, wenn die Ausgangsbedingungen nicht fair sind? Was, wenn die Fristen bereits laufen, bevor Sie überhaupt eingreifen können?

Die Lösung liegt nicht in einer noch schnelleren Entladung, sondern in einer intelligenteren Inlandsstrategie. Wer den Weitertransport vom Seehafen ins Hinterland strategisch neu denkt, kann den Startzeitpunkt der Demurrage- und Detention-Fristen aktiv beeinflussen.

So schaffen Sie sich einen wertvollen Zeitpuffer von mehreren Tagen, entlasten Ihre Lagerplanung – und senken Ihre Kosten im Idealfall um bis zu 50 Prozent.

Das eigentliche Problem: Die versteckte Standardeinstellung

Das Kernproblem liegt in einem Detail, das oft übersehen wird: der exakte Startzeitpunkt Ihrer freien Tage.

Sobald Ihr Container im Hafen von Antwerpen oder Rotterdam vom Schiff entladen wird, beginnt der D&D-Zähler zu laufen – nicht bei der Ankunft des Lkw und auch nicht bei der Benachrichtigung. Direkt bei der Entlassung.

Der klassische Ansatz – Container entladen und anschließend einen Lkw buchen – ist ein garantiertes Rennen gegen die Zeit. Jede Verzögerung durch Hafenüberlastung, Fahrermangel oder volle Lagerkapazitäten kostet wertvolle Stunden Ihrer freien Tage. Am Ende landet die Rechnung für die Verzögerung direkt bei Ihnen.

Dieses Standardverfahren wurde für die Reedereien entwickelt, nicht für Sie. Das gesamte Risiko tragen Sie allein.

Die Lösung: Verschieben Sie die Startlinie – nicht nur den Container

Was, wenn Sie nicht schneller arbeiten müssten, sondern einfach die Startlinie des Rennens verschieben könnten? Genau das ermöglicht eine intelligente Inlandstrategie.

Die Lösung liegt darin, den See- und Inlandstransport als integrierte Einheit zu buchen. Anstatt den Transport nur bis zum Seehafen zu organisieren, beauftragen Sie die Reederei, den Container direkt bis zu einem Binnenschiffsterminal (auch „Speditionsterminal“ genannt) zu transportieren.

Und genau hier liegt der entscheidende Vorteil: Für die Reederei ist das Endziel nicht mehr der Seehafen, sondern das Binnenschiffsterminal.

Das Ergebnis: Ihre freien Tage beginnen erst, wenn der Container am Binnenschiffsterminal ankommt.

Die Transitzeit auf dem Binnenschiff – oft zwei bis drei Tage – wird so von einer tickenden Zeitbombe zu einem strategischen Puffer. Verzögerungen im Seehafen werden abgefedert, und Ihre Lagerplanung erhält den dringend benötigten Spielraum.

Von der Theorie zur Praxis: Der harte Business Case

Betrachten wir ein konkretes Beispiel: Ein Container wird von Antwerpen zu einem Lagerhaus in Meerhout transportiert.

Szenario A – Traditionell per Lkw

  • Tag 1: Container in Antwerpen entladen → der D&D-Zähler (5 freie Tage) beginnt sofort zu laufen.
  • Tag 3: Der Lkw holt den Container ab und liefert ihn aus.
  • Tag 6: Der leere Container wird zurückgegeben.

Ergebnis: Bereits einen Tag überzogen – Kosten: >100 € für Detention. Jede Verzögerung verursacht zusätzlichen Stress und weitere Kosten.

Szenario B – Strategisch mit Binnenschiff

  • Tag 1: Container wird in Antwerpen entladen und direkt auf ein Binnenschiff verladen → der D&D-Zähler läuft noch nicht.
  • Tag 3 (Ende der Binnenschifffahrt): Container kommt in Meerhout an → jetzt beginnt der D&D-Zähler (5 freie Tage).
  • Tag 4–8: Sie haben ein völlig neues Zeitfenster von 5 Tagen, um den Container in Ruhe abzuholen, zu entladen und zurückzugeben.

Ergebnis: Mehr Flexibilität, weniger Kosten und deutlich weniger Stress – der strategische Puffer macht den entscheidenden Unterschied.

Stoppen Sie unnötige Kosten durch Standzeiten

Ihre On-Carriage-Strategie ist mehr als ein einfacher Transport – sie ist eine mächtige Waffe. Buchen Sie den Binnenschiffstransport direkt ab Ladehafen, und der D&D-Zähler wird von einem Gegner zu Ihrem Verbündeten.

Das ist kein Schlupfloch, sondern intelligente Logistik. Es geht darum, Transparenz zu schaffen, damit Sie alle Optionen kennen und bewusst die Entscheidungen treffen können, die Ihre Margen schützen.

Lassen Sie nicht länger zu, dass Standardprozesse Ihr Budget bestimmen – übernehmen Sie die Kontrolle über Ihre Kosten.

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Häufig gestellte Fragen zu Standgeld und Detention

Warum ist die Standardstartzeit für Standzeit und Detention für Importeure nachteilig?
Bei der herkömmlichen Methode beginnt der D&D-Zähler sofort, sobald der Container im Seehafen entladen wird. Verzögerungen durch Hafenüberlastung, Fahrermangel oder volle Lagerkapazitäten wirken sich direkt auf Ihre freien Tage aus – und erhöhen so unnötig Ihre Kosten.

Wie kann ich den Startzeitpunkt des D&D-Zählers verschieben?
Sie können den Startzeitpunkt verschieben, indem Sie den Transport über die Reederei bis zu einem Inlandsterminal (Spedition) buchen. Dadurch verlagert sich das „Endziel“ aus Sicht der Reederei, und der D&D-Zähler beginnt erst, wenn der Container am Inlandsterminal ankommt.

Welchen Vorteil hat die Binnenschifffahrt für meine D&D-freien Tage?
Die Transitzeit auf dem Binnenschiff – oft 2–3 Tage – wird nicht auf Ihre freien Tage angerechnet. Stattdessen fungiert sie als strategischer Puffer, der Verzögerungen im Seehafen abfedert und sicherstellt, dass Ihre freien Tage erst beginnen, wenn der Container näher an Ihrem Lager angekommen ist.

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